Spannungsfeld Immobilienmarkt
Der deutsche Immobilienmarkt ist momentan ein Spannungsfeld. Nach Jahren des Booms sind die Aussichten aktuell äußerst differenziert zu betrachten - für ein genaues Bild ist es entscheidend die Summe aller Einflussfaktoren zu bewerten.
Weniger Neubauprojekte, steigende Zinsen, hohe Mieten und gleichzeitig eine spürbare Inflation sind Themen, die Investoren und Marktteilnehmer belasten.
Aus einem Bericht von Immowelt ist ersichtlich, dass die Nachfrage im Eigentums-Segment stagniert. Die Anfrage an Eigentumsobjekten ist deutlich zurückgegangen. Die Renditen eines Investments sinken momentan durch die steigenden Zinsen, es sei denn, der Kaufpreis wird korrigiert oder die Mieten werden angehoben. Ebenso ein Grund für die Situation ist, das Banken momentan Schwierigkeiten haben ihren Kunden hochpreisige Finanzierungen anzubieten. Private Immobilienkäufe werden dadurch möglicherweise verschoben.
Die Nachfrage sinkt, doch die Zahl der inserierten Objekte stieg in den letzten Wochen rasant an und ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein. Viele Immobilienbesitzer möchten mit dem aktuellen Ausblick in die Zukunft verkaufen.
Bei dem Verkauf einer Immobilie, in der aktuell beschriebenen Situation, ist es zwingend notwendig sich auf seinen strategischen Partner verlassen zu können. Dieser muss nicht nur die Rahmenbedingungen schaffen, sondern darüber hinausgehen und mit Herzblut und Engagement sich für den Deal am Markt einsetzen. Wir als Unternehmen verfolgen einen klaren Boutique Ansatz — damit ist gemeint, dass wir mit unserem Angebot nicht in die Breite gehen, sondern in die Tiefe. Aus diesem Grund nehmen wir nur ausgewählte Immobilien in unser Verkaufsportfolio auf und müssen ggf. Anfragen ablehnen, obwohl die Zahl der inserierten Objekte, wie bereits erwähnt, steigt. - Nur so können wir garantieren, dass wir auf Basis unseres Know-How einen Mehrwert für den Verkäufer und den Käufer schaffen können. Schaufenster mit Exposés „vollzustopfen“ ist nicht unser Anspruch, denn das bietet niemandem Mehrwert.
Abschließend lässt sich festhalten - obwohl der Krieg in der Ukraine, die Inflation und die steigenden Zinsen das Geschehen der Finanz und Immobilienmärkte dominieren und die Nachfrage an Eigentumsobjekten spürbar zurückgegangen ist, die Mieten steigen, und der Neubauboom scheinbar vorbei ist, das Immobilien ein alternativloses Investment bleiben.
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